Trotz der tropischen Hitze …… nein es handelt sich nicht um eine Fata Morgana. Du liest und siehst richtig! 😉 Nach einer redaktionellen Auszeit wird wieder durchgestartet. Die 24h von Grieskirchen – wie jedes Jahr ein tolles Event – liegen ja schon ein paar Wochen zurück und es gab natürlich zwischenzeitlich einige kleinere und größere Ausfahrten der Bergfinder.
Die letzte große Ausfahrt gab es vergangenen Samstag. Wir fuhren – wie schon im Vorjahr – zum Moldaustausee in Tschechien.
10 Bergfinder begaben sich zeitig früh von Grieskirchen weg auf die Strecke. Diese führte über das Aschachtal und Aschach in das schöne Mühlviertel. Über St. Veit und Waxenberg ging es nach Bad Leonfelden. Dort kehrten wir beim Cafe Kastner ein. Bei diesem Aufenthalt sahen wir auch, dass unser Willi nicht nur Chef-Magazineur ist, sondern angeblich nebenbei auch einen Friseurladen in Bad Leonfelden betreibt (Figaro-Willi ;-)).
Aufbruch nach der Cafe-Pause in Bad Leonfelden

In Weigetschlag überquerten wir die Grenze nach Tschechien und rollten flott nach VyssiBrod zur Moldau runter. Die hier vernichteten Höhenmeter mussten wir dann anschließend zum Moldaustausee rauf wieder hereinbringen.
Am Stausee angelangt nahmen wir uns natürllich Zeit für eine “Erinnerungsfoto”

Für einige Kilometer war der Stausee unser Begleiter, ehe es über Guglwald dann wieder in die Heimat ging.
Von Stefan/W. nach Haslach runter gab es dann eine tolle Abfahrt. Zusätzlich legten wir heuer eine Bergwertung mit gut 150 Zusatz-Höhenmetern in die Felberau rauf und (nicht geplant) wieder runter ein, ehe wir dann kurz vor Mittag Rohrbach erreichten.
Da in Rohrbach sichtlich alle Gasthäuser entweder Sperrtag oder Urlaub hatten, lotste uns ein netter “Einheimischer” nach Berg bei Rohrbach zum Landgasthaus Lindinger. Im Schatten des dortigen Gastgartens waren die mittlerweile schon erreichten 33 Grad halbwegs erträglich.
Die “Bergfinder” wurden fündig ! 🙂 … endlich Berg gefunden 😉

Nach der Mittagsrast rollten wir ja dann fast nur noch bergab über Hühnergeschrei nach Obermühl an die Donau runter. Mit der Fähre ging es an das andere Flußufer, ehe uns der Anstieg nach Haibach rauf noch ein paar “Körner” abverlangte. Hatten wir doch zwischenzeitlich schon knapp 150 Kilometer und 2000 Höhenmeter hinter uns.
Ein technischer Zwischenstopp bei Radsport Plöckinger in Haibach war noch angesagt, bevor es über St. Agatha und Waizenkirchen nach Grieskirchen zurück ging.
Trotz der tropischen Temperaturen war es wieder eine sehr schöne Ausfahrt.
Moldaustausee-Runde (auf GPSies) – Strecke ohne Zusatzkilometer/Höhenmeter
183 Tageskilometer
2450 Höhenmeter
7 Stunden Fahrzeit
Sepp