{"id":2334,"date":"2015-08-26T22:04:43","date_gmt":"2015-08-26T20:04:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rc-bergfinder.at\/wp\/?p=2334"},"modified":"2015-08-26T22:04:43","modified_gmt":"2015-08-26T20:04:43","slug":"raa-tag3-die-berge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rc-bergfinder.at\/wp\/?p=2334","title":{"rendered":"RAA TAG3: Die Berge"},"content":{"rendered":"<p>Freitag 14.08.2015<\/p>\n<p>In K\u00f6tschach-Mauthen war der Einstieg in das viel besagte Lesachtal. Obwohl es sich dabei um alles andere als ein Tal handelt (1250hm) wurde es, motiviert durch die Sch\u00f6nheit der Landschaft, von Willi und Leo z\u00fcgig durchfahren. Danach ging es weitere ca. 100 km in einer einzigartigen Landschaft \u00fcber Lienz, den Iselsberg und das M\u00f6lltal bis zum letzten Wechsel vor dem Gro\u00dfglockner in M\u00f6rschach.<\/p>\n<p>Endlich ist es so weit und es geht los mit den P\u00e4ssen. Mario und Hannes \u00e4nderten ihre Strategie und Planten einen Wechselrhythmus von 10-15 Minuten. In der Realit\u00e4t wurden daraus allerding w\u00e4rend der Auffahrt auf den Grossglockner ein Wechsel an nahezu jeder Parkm\u00f6glichkeit. Dadurch wurde das Tempo hochgehalten und der bert in 1h und 6min bezwungen. Die Schiebet\u00fcr des Pacecars wurde nach den ersten Wechseln schon garnicht mehr geschlossen. Einerseits um Zeit zu sparen und andererseits fehlte irgendwann einfach die Kraft dazu.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.rc-bergfinder.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Hannes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2336 size-medium\" src=\"http:\/\/www.rc-bergfinder.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Hannes-e1440618455967-200x300.jpg\" alt=\"SONY DSC\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vollgas war dann das Motto den Berg runter und Mario war voll in seinem Element. Und schon war der Glockner Geschichte und in Mittersill haben Willi und Leo sich f\u00fcr den n\u00e4chsten Pass, die Gerlos Hochalpenstra\u00dfe vorbereitet.<\/p>\n<p>Durch kurze Wechselintervalle wurde auch der Gerlospass z\u00fcgig bezwungen. Mit einem Blick auf die grandiosen Krimmler Wasserf\u00e4lle und eine lange Abfahrt ins Zillertal wurde somit Tirol erreicht. Auf dem Weg durchs Zillertal bis zum Wechsel in Schwaz wurde auch wieder was f\u00fcr den Schnitt getan. In Schwaz wurde zwischenzeitlich bei Mario und Hannes bereits das K\u00fchtei geistig durchgeplant was schon im Stillstand ein paar Schwei\u00dftropfen entstehen lie\u00df.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich Hannes und Mario auf den Weg machten nutzen das das Team Willi und Leo die Waschstra\u00dfe einer Tankstelle kurzerhand als Dusche. Die nackten Prachtk\u00f6rper hatte dabei gleich die pr\u00fcde \u00d6ffentlichkeit im Heiligen Land in Aufruhr versetzt.<\/p>\n<p>Bei der Anfahrt zum K\u00fchtei schlug wieder einmal die Mangelnde Vorbereitung zu. Denn w\u00e4rend wir von einer flachen und raschen Anfahrt ausgingen warteten auf dem Weg noch \u201eH\u00fcgel\u201c mit in Summe 600hm. W\u00e4hrend der Anfahrt tauchte pl\u00f6tzlich der mehrfache Grieskirchen Solo-Sieger Venier am Seitenfenster des Pacecars auf und gab die letzte Motivation f\u00fcr die anstehende Auffahrt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Mario und Hannes sich durch die Kuhherden, Baustellen, am K\u00fchtei k\u00e4mpften, und in \u00fcblicher Wechselmanier die bis zu 18% Steigung bew\u00e4ltigten, konnte das Wohnmobil eine Abk\u00fcrzung nehmen und wieder einmal rechtzeitig in \u00d6tz zum Wechsel sein. Hannes gab ganz nebenbei bei der Auffahrt er offiziellen Mediacrew ein Interview. Sogar daf\u00fcr war pl\u00f6tzlich wieder Luft vorhanden. Die Abfahrt geh\u00f6rte wieder Mario der dabei einen Slalom zwischen Kuhherden und den zugeh\u00f6rigen Fladen bew\u00e4ltigen musste.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.rc-bergfinder.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Mario.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2337\" src=\"http:\/\/www.rc-bergfinder.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Mario-300x200.jpg\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>AB den K\u00fchtei hatten wir dann auch regelm\u00e4\u00dfig Besuch von den \u201eOfficials\u201c die uns aber eher anfeuerten als \u00fcberwachten. Diese Freundlichkeit zog sich \u00fcbrigens durch die ganze Veranstaltung.<\/p>\n<p>Von \u00d6tz aus fuhren Willi und Leo in Richtung Landeck und der Silvretta Hochalpenstrasse Neben der Dunkelheit erwartete die beiden auch ein m\u00e4chtiges Gewitter. Geplagt von Sturmb\u00f6en und Regen wurde die 44,8 km lange Auffahrt bis Galt\u00fcr abgespult. Die Heizung im Pacecar wurde auf Vollgas gestellt und so die durchn\u00e4ssten Trikots wieder einigerma\u00dfen getrocknet um gegen die k\u00fchlen Temperaturen in 2040m zu bestehen. Vorarlberg wurde erreicht und eine kalte, nasse Abfahrt beendete die Schicht von Willi und Leo.<\/p>\n<p>Von Paternen aus wurde von Mario und Hannes der Schwung nach Bludenz und auf die nachfolgenden P\u00e4sse mitgenommen. In der Reihenfolge waren das der Th\u00fcringer Berg (Noch nie geh\u00f6rt, hat aber trotzdem 400hm) dem Faschina Joch und gleich im Anschluss dem Hochtannberg. In diesem Nachtturn wurden \u00fcber 2200hm absolviert. Die gute Stimmung und die irgendwoher wiederkehrenden Kraft gaben dabei jede Menge Motivation f\u00fcr den anstehenden letzten Tag.<\/p>\n<p>In diesem Nachtturn wurden auch die beiden Solisten Christian Gammer und Christoph Strasser w\u00e4hrend ihrer Schlafpausen ein- und \u00fcberholt.<\/p>\n<p>Von der Nachtfahrt durch Vorarlberg blieben leider nur die Wetterkapriolen und jede Menge H\u00f6henmeter in Erinnerung. Die angeblich wundersch\u00f6ne Landschaft konnte maximal erahnt werden. Da keiner der Fahrer zuvor in Vorarlberg war, bleibt uns allen somit nur die Hoffnung beim n\u00e4chsten Mal einfach schneller dort zu sein und somit mehr zu sehen \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Ende dritter Tag\u2026.<\/p>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-left'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-2334 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='2334' data-nonce='1dc6cc476a' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.rc-bergfinder.at\/wp\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Gef\u00e4llt mir' \/><span class='lc-2334 lc'>+79<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-2334 status align-left'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag 14.08.2015 In K\u00f6tschach-Mauthen war der Einstieg in das viel besagte Lesachtal. 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