RAA TAG2: Die Hitze

Donnerstag 13.08.2015

Der nördliche Teil Österreichs war bereits absolviert und es ging zur neuerlichen Donauüberquerung bei Hainburg.

Ohne Abstecher zum Shopping ging es an Parndorf vorbei Ab dort hatten wir laufend rund um 38 °C bei Gegenwind. Und auch die Konkurrenz der Feuerwehr St. Georgen brachte uns mit ihren 5 Autos immer wieder zur Verzweiflung.

Das brachte dann auch den Kreislauf von Hannes in Schwierigkeiten. Aber wie in so vielen Situationen hatte das Team alles im Griff und die Situation wurde mit kürzeren Wechseln wieder im Griff gebracht. Zum Glück war hier der nächste große Wechsel in Drassburg schon nahe.

Mit ähnlich hohen Temperaturen ging es für Will und Leo im Burgenland weiter. Urplötzlich (Wir hätten uns besser vorbereiten sollen) stand dann der Geschreibenstein vor uns. Die fast 500hm brachten uns in die nächsten Schwierigkeiten die im Nachhinein betrachtet aber auch rasch absolviert wurde. Auch wenn es schon etwas an die Substanz ging.

Leo

Der nächste Wechsel wurde zum Glück an einer schattigen Stelle mitten im Wald in der Nähe von Schendorf gemacht. Dort erinnerten sich einige an ihre Bundesheerzeit zurück und suchten den Wald für div. Geschäfte auf. Wenn Die man oder (Frau) muss dann muss man.

Mario und Hannes machten sich nun auf um die Steiermark zu bezwingen.

In der Zwischenzeit gab es eine erfrischende Dusche und gutes Essen und Kaffee in Halberein. Dies wurde von der ganzen restlichen Crew genutzt und nach 28h auf der Straße wahrlich genossen.

Die Südsteirische Weinstraße wurde von Mario und Hannes trotz aller Rampen fast wie im Flug genommen. Die Schönheit der Landschaft und die Weinberge ließen sich nur erahnen und blieben größtenteils durch die Dunkelheit verborgen.

Viel mehr Schwierigkeiten hatte die Wohnmobilcrew hinterher zu kommen. Leicht Schwierigkeiten bei der Navigation in den verwinkelten Straßen zwischen den Weinreben brachten Gerhard am Steuer zum Schwitzen. Harry mit dem Roadbook behielt dabei die Ruhe… auch wenn seine Anweisungen nicht immer hilfreich waren. Die restliche Besatzung im Wohnmobil kämpfte mit Lachkrämpfen oder Übelkeit, und damit nicht aus den Kojen zu fallen. Dennoch konnte irgendwie der geplante Wechsel wieder zeitgerecht stattfinden.

Koch

Willi und Leo starteten anschließend in den ersten richtigen Pass. Es ging über den Soboth mit ca. 700hm nach Kärnten. Die Strecke führte über Lavamünd und Bleiburg bis ein steiler Anstieg über Abtei uns ins Rosenthal Richtung Ferlach führte.

In Freistritz begannen wieder Mario und Hannes in die Pedale zu treten und Kärnten zu durchqueren. Dabei wurde Mario von Magenschmerzen gequält. Durch Variation im Wechselrhythmus wurde das aber ohne große Auswirkungen auf die Geschwindigkeit kompensiert. Sowohl Mario als auch Hannes haben an diesen Turn sonst kaum Erinnerungen. Es gab keine Highlights und die aufkommende Müdigkeit hat wahrscheinlich den Rest verdrängt. Da kam der Wechsel in den Morgenstunden in Kötschach-Mauthen genau recht.

Ende zweiter Tag….