RAA TAG1: Der Start

Mittwoch 12.08.2015

Alle Betreuer und Fahrer trafen sich um 09:00 bei Gerhard. Dort wurde sofort damit begonnen das Wohnmobil einzuräumen. Schnell wurde klar, dass jeder zu viel Gepäck mithat und nicht alle im Wohnmobil unterzubringen ist. Jeder ging noch mal in sich und lies unnötiges zuhause. Dem Ausmuster viel auch das Ersatzfahrrad (Gerhards S-Works) zum Opfer. Schnell wurde auch für das zuviel an Essen wurde auch schnell eine Lösung gefunden. Harry tischte und ein 3 Gänge Menü mit Rindsollade und Kuchen. Dann ging es auch schon los in Richtung St. Georgen.

Im Ort wurden noch die letzten Einkäufe getätigt und während die Nervosität immer weiter stieg machten sich alle auf für den Start bereit.

Vorstart

Ca. 40min von unserem Start gab es eine gemeinsame Aufstellung aller Teams damit die Startreihenfolgen pünktlich durchgeführt werden konnte.

Irgendwann war speziell für die Fahrer der Punkt erreicht wo wir nur noch auf den Rad sitzen wollten und die Hektik und die ganzen Menschen rundum (und am besten gleich ganz OÖ) hinter uns bringen wollten.

Beim Start durften dann alle Fahrer noch ein Interview geben an das sich allerdings auf Grund der Nervosität keiner mehr so recht erinnern kann . Mario und Hannes nahmen nach einem gemeinsamen Start aller 4 Fahrer dann den ersten Teilabschnitt in Angriff.

StartJPG

Natürlich sind beide gleich mal ans Limit gegangen so dass nach ca. 150km ein Schnitt von 34,6km/h zu Buche stand. Sie waren dann über den Wechsel in Engelhartszell und eine deftige Suppe richtig froh. Dort hat sich auch unser 7. Betreuer Tim Radmayr wieder verabschiedet.

Kurz darauf hagelte es auch bereits die Rüge der Officials. Da wir nach 20:00 Uhr zum Teil ohne Warnweste angetroffen wurden gab es zum Glück nur ein Verwarnung, aber gleichzeitig die Androhung, dass bei jedem weiteren Vergehen eine Zeitstrafe ausgesprochen wird.

In Engelhartszell übernahmen Willi und Leo und starteten ihren Turn. Die anstehende Auffahrt ins Mühlviertel vermittelte echtes Tour de France Feeling. Die Straße war rechts und links gesäumt von Menschenmassen. So verging die Zeit bis Freistadt trotz der Höhenmeter wie im Flug. Dort gab es dann die nächtliche Übergabe an Mario und Hannes.

Es folgte eine extrem schöne Nachtfahrt durchs Mühl- und Waldviertel die jede Menge Motivation für die nächsten Tag gebracht hat. Und wir waren Froh nun wirklich endlich Oberösterreich hinter uns gebracht zu haben. Das geplante 30-35 Minuten Wechselintervall wurde auch hier nach wie vor eingehalten. In den frühen Morgenstunden gab es dann in Langau im Weinviertel eine Übergabe an Willi und Leo.

Die beiden durften den Sonnenaufgang in vorbeiziehenden Weinberge und Kellergassengenießen. Die Highlights waren hierbei sicherlich die Riegersburg und die Gegend um Retz. Im Laufe des Vormittags war es allerdings mit der Beschaulichkeit vorbei denn der dort übliche Wind frischte auf. Natürlich kam uns dieser genau entgegen.

Die nächste Übergabe stand in Dürngrut auf dem Programm.

Dort gab es auch ein gemütliches Kaffeehaus wo wir gerne auf ein Frühstück mit Eiern, Weckerl und Kaffee einkehrten. Ein echtes Highlight.

Frühstück

Ab diesen Zeitpunkt wurde es auch immer schwieriger die Radfahrer die kaum unter 30km/h fielen einzuholen. Zu lange Stehzeiten waren nicht mehr drinnen oder mussten durch extremen Einsatz des Wohnmobilfahrers kompensiert werden. Dies ging allerdings zu Lasten der Mitfahrenden Crew

Ende erster Tag….